Samstag, 14. Dezember 2019
Notruf: 112

Standortänderung des örtlichen Defibrillators

Defibrillator nun zentral am Rathausplatz 

Der örtliche Defibrillator, der ehemals im Raiffeisengebäude untergebracht war, wurde aufgrund der Filialschließung versetzt. Der neue Standort des Defibrillators ist nun am Bauhofgebäude der Gemeinde Münster- zentral zwischen Feuerwehrhaus und Rathaus.

 

Defibrillator bedienen

Erste Hilfe beim Herzstillstand  

Es gibt sie in U-Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen: Defibrillatoren sind mittlerweile fast überall verfügbar. Gott sei Dank, denn mit ihrer Hilfe kann jeder, auch wenn er ängstlich ist, einen Menschen wiederbeleben.
Ein Defibrillator ist ein Schockgeber. Das medizinische Gerät kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden. Die Defibrillatoren, die für Ersthelfer zugänglich sind, heißen automatische externe Defibrillatoren (AED).

"Ein AED verbessert die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung, kann sie aber nicht ersetzen."

Ist der Patient bewusstlos und atmet nicht, dann sollten Sie sofort einen Notruf unter der Notrufnummer 112 absetzen und dann mit der Wiederbelebung beginnen. In dieser Situation können Sie nichts falsch machen - außer eben nichts zu tun. Denn die ersten fünf Minuten nach einem Herzstillstand sind entscheidend, ob der Patient eine Chance hat, zu überleben. Gibt es noch weitere Umherstehenden, bitten Sie auch diese um Mithilfe (zum Beispiel, um die Rettungskräfte einzuweisen).


"Während ein Ersthelfer mit der Herzdruck-Massage beginnt, sollte ein anderer den AED vorbereiten."


- Elektroden aufkleben
- Haut sollte dafür trocken sein
- Wo genau Sie die Elektroden hinkleben sollen, ist auf dem Gerät abgebildet: Eine Elektrode unterhalb des Schlüsselbeins auf der rechten Seite des Patienten, die andere links am unteren Brustkorbrand
- Gerät gibt Anweisung, was zu tun ist
- Wichtig: Bis jetzt Herzdruckmassage durchführen. Beenden Sie diese erst, wenn der AED etwas anderes vorgibt.

Wenn der AED Sie anweist, den Patient nicht zu berühren, dann berühren Sie den Patient an keiner Stelle seines Körpers. Der Defibrillator analysiert in dieser Zeit den Herzrhythmus, also die elektrische Aktivität des Herzens. Diese kann schon durch winzige Impulse beeinflusst werden. Der Automat erkennt selbständig, ob er das Herz des Patienten mit Stromstößen wieder in Takt bringen muss oder nicht.

"Ist ein Defibrillator vor Ort, nutzen Sie ihn. Wenn nicht, sollten Sie Herzdruckmassage und Beatmung durchführen."

Herzdruckmassage
- Knien Sie sich neben den Verletzten
- Drücken Sie die Ballen Ihrer übereinanderliegenden Hände auf das untere Drittel des Brustkobs
- Drücken Sie mit viel Kraft den Brustkorb bis zu fünf Zentimeter tief
- Ihre Arme sind dabei gestreckt
- Frequenz: etwa 100 bis 120 mal pro Minute.
- Beatmung und Herzdruckmassage erfolgen im Wechsel: 30 x Drücken, 2 x Beatmen.
- Machen Sie mit der Herzdruckmassage weiter, bis der Rettungssanitäter oder der Notarzt kommt.
- Wechseln Sie sich, wenn möglich, mit anderen ab

Beatmung
- Hals überstrecken
- Eine Hand liegt auf der Stirn, die andere Hand öffnet den Mund des Patienten
- Daumen und Zeigefinger der auf der Stirn liegenden Hand verschließen die Nase
- Eigenen Mund weit öffnen
- Nach eigenem Rhythmus vorsichtig in den Mund des Patienten atmen

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wenn die katastrophe kommt

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